(252) „Patient X ist aufgewacht“, informierte Schwester Doris Dr. Paul.

„Patient X ist aufgewacht“, informierte Schwester Doris Dr. Paul. Er folgte ihr in das Krankenzimmer. Der Patient setzte sich auf und schaute den Arzt erwartungsvoll an.

„Wie bin ich hierhergekommen?“, fragte er. Dr. Paul erzählte ihm, dass man ihn in der Brandung gefunden hatte und dass man sonst keine Informationen habe. „Können Sie sich an etwas erinnern?“, befragte er den Unbekannten.

Der Mann, den sie in Ermangelung eines Namen Patient X nannten, dachte nach und erklärte: „Ich bin Astronaut, oder werde zum Astronauten ausgebildet. Nächste Woche soll ich zum Mond fliegen. Trug ich einen Raumanzug? Ich bin vielleicht bei einem Testflug verunglückt. Hat Mission Command sich gemeldet? Sicher sucht man mich. Ohne mich kann der Flug nicht stattfinden.“ Schwester Doris und Dr. Paul sahen sich an: Posttraumatischer Schock und Realitätsverlust.

„Wir haben keine weiteren Verletzungen an Ihnen festgestellt“, erläuterte Dr. Paul. „Allerdings möchte ich zur Sicherheit ein paar Checks bei Ihnen machen. Wie heißen Sie?“ Patient X sah ihn an und wusste keine Antwort.

„Sehen Sie“, fuhr Dr. Paul fort. „Wir werden einen Scan bei Ihnen durchführen, um sicher zu gehen, dass Sie keine Gehirnverletzungen haben, oder etwas in der Art. Sie brauchen auf jeden Fall Ruhe. Schwester Doris wird Ihnen einen Schreibblock geben. Ich bitte Sie, darin alles zu notieren, was Ihnen einfällt. Besonders Dinge, die uns helfen, Ihre Familie zu verständigen. Telefonnummern, Adressen, Namen, irgendetwas. Verstehen Sie, was ich sage?“

„Für wen arbeiten Sie“, fragte Patient X. „Sie sollen verhindern, dass ich die verborgene Seite des Monds erforsche. Das ist eine Verschwörung. Wie viel hat man Ihnen gezahlt?“ Patient X wurde immer aufgeregter und versuchte aufzustehen, Dr. Paul hielt ihn fest. Schwester Doris lief hinaus und rief Bernhard, einen Pfleger aus der psychiatrischen Abteilung. Mit seiner Hilfe wurde Patient X an das Bett fixiert.

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